Waldorf Nave für iPad
Freitag, der 14. Juni 2013


Auf den Namen Nave hört Waldorfs neuester Synthesizer, der aus einem iPad einen Wavetable-Synthesizer machen soll.



Dabei bilden zwei Wavetable-Generatoren den Kern von Nave. Neben dem Durchfahren der Waves, kann man das Spektrum unabhängig von der Tonhöhe transponieren. Die Waves können von periodisch bis zu sehr rauschhaft wiedergegeben werden. Dabei sind Spektrum und Rauschhaftigkeit in Echtzeit modulierbar, ebenso die Wavetable-Position. Laut Hersteller lassen sich damit insbesondere Klänge mit stark betonten Formanten erstellen, weshalb die Entwickler einen Sprach-Synthesizer zur Erzeugung von Wavetables integriert haben. Somit kann Nave auch „singen“ und „sprechen“, bevorzugt in englischer Sprache. Neben der Sprachsynthese können Wavetables aber auch mittels Analyse von Audiofiles erstellt werden. Durch Stauchen, Strecken, Drehen und Schieben im Spektralbereich lassen sich Wavetables noch weiter verfeinern und verfremden. Zu den enthaltenen Factory-Wavetables aus Microwave, Wave und Blofeld hat Waldorf auch einige neue hinzugefügt. Nave ist MIDI-kompatibel und bietet Core MIDI In/Out. Im MIDI-Device-Manager stehen zudem externe Hardware und virtuelle Verbindungen zur Auswahl, sodass sich Sounds unter anderem auch zu MIDI-Clock oder WIST synchronisieren lassen. Auch Audiobus und Background-Audio wird unterstützt. Per internem Vierspur-Recorder mit Clip-basierter Bearbeitung sind eigene Aufnahmen möglich. Waldorf Nave soll ab sofort im Apple App Store erhältlich sein und funktioniert mit einem iPad ab iOS 6.0.

www.waldorfmusic.de


 

 




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