Korg MS-20 Mini
Sonntag, der 3. Februar 2013


Der monofone Synthesizer-Klassiker MS-20 wird in einer verkleinerten Version namens MS-20 Mini neu aufgelegt.

Der MS-20 Mini weist in seiner physischen Größe mit 86% der Originalgröße gegenüber dem MS-20 ein verkleinertes Gehäuse auf. Laut Korg wurde trotz der Verkleinerung die analoge Schaltung des Vorbilds von den selben Technikern komplett reproduziert und soll klanglich einem neuen originalen MS-20 zur Markteinführung in 1978 entsprechen. Dabei war teilweise die Verwendung von Ersatzbauteilen unvermeidbar, welche nach Herstellerangabe jedoch nach sorgfältigen Hörtests verbaut wurden. Damit bietet die Mini-Version ebenfalls zwei Oszillatoren, zwei VCAs mit Ringmodulation, zwei Filter, zwei Hüllkurven-Generatoren mit Hold und Delay sowie einen LFO, wobei das Filter bis zur Selbstoszillation arbeitet. Neu hinzugekommen sind eine MIDI- und USB-Schnittstelle für die externe Ansteuerung des Klangerzeugers, auch per Computer. Der VCA wurde hinsichtlich der Nebengeräusche überarbeitet, soll ansonsten aber dem Original entsprechen. Die Filterschaltung entspricht der ersten Version des Originals, welche der später verbauten Variante aufgrund des radikaleren Sounds überlegen sein soll. Ein externer Signalprozessor (ESP) erlaubt es, den Synthesizer mit der Tonhöhe oder Lautstärke einer externen Audioquelle zu steuern. Damit sind beispielsweise Anwendungen als Gitarren- oder Vocal-Synthesizer möglich. Das Patching-System erlaubt die halbmodulare Veränderung der Verbindungen zwischen den verschiedenen Baugruppen, wobei für das Patching anstelle von großen Klinkensteckern nun Miniklinken verbaut wurden. Um das kleinere Gehäuse zu realisieren, wurde zudem eine neu konzipierte, verkleinerte Tastatur eingebaut. Auch Verpackung und Bedienungshandbuch sollen dem originalen Korg MS-20 entsprechen.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 713 Euro, der MS-20 Mini soll ab April ausgeliefert werden.

www.korgmore.de





zurück


123 - Bookmark